Rebsorten der Champagne

7 Trauben sind zugelassen - 3 dominieren, 4 gelten als Raritäten

Drei Trauben, ein Champagner

Die Champagne kennt offiziell sieben zugelassene Rebsorten. Drei davon teilen sich 99,7 Prozent der Rebfläche: Pinot Noir bringt Körper und rote Frucht, Chardonnay liefert Finesse und Säure, Pinot Meunier steuert Fruchtigkeit bei. Die klassische Assemblage kombiniert alle drei.

Die vier historischen Sorten Arbane, Petit Meslier, Pinot Blanc und Pinot Gris wachsen auf weniger als 100 Hektar. Einige Winzer bauen sie wieder an - aus Neugier, aus Tradition, oder weil der Klimawandel neue Möglichkeiten eröffnet.

Die Hauptrebsorten

Pinot Noir

38% der Rebfläche
Körper, Struktur, rote Früchte. Die Basis für Blanc de Noirs.
Hauptsorte

Chardonnay

30% der Rebfläche
Eleganz, Zitrus, Mineralität. Unverzichtbar für Blanc de Blancs.
Hauptsorte

Pinot Meunier

31% der Rebfläche
Frucht und Geschmeidigkeit. Lange unterschätzt, heute wiederentdeckt.
Hauptsorte

Die historischen Raritäten

Pinot Blanc

ca. 100 ha
Weich und rund. Eine Mutation des Pinot Noir.

Pinot Gris

ca. 20 ha
Aromatisch und würzig. In der Champagne Fromenteau genannt.

Arbane

ca. 1 ha
Fast ausgestorben. Mineralisch und säurestark.

Petit Meslier

ca. 4 ha
Hohe Säure, florale Noten. Könnte vom Klimawandel profitieren.